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Gerade
beim Stahlrahmenbau hat man auf Grund der Materialeigenschaften
unzählige Ausführungs- und Gestaltungsvarianten zur Verfügung. An
einer Stelle kann man sich besonders "austoben" - der Anlegung der
Sitzstreben an das Sitzrohr:
seitliche
Anlegung:
 
 
bei der seitlichen Anlegung
gewinnt man etwas mehr Platz zwischen den Sitzstreben. Das ist
insbesondere bei kleineren Rahmen oder Rahmen mit abfallendem
Oberrohr sinnvoll, wenn in diesen Rahmen dicke Reifen und / oder
Schutzbleche montiert werden sollen.

Anlegung
hinten oder auch fastback:
 
 
Die
Sitzstreben schließen relativ eng aneinander hinten an das Sitzrohr
an. Optional
kann in die Sitzstreben gleich die Sattelstützenklemmung integriert
werden.

Anlegung mit Monostay oder auch Wishbone:
bei dieser
Methode stößt nur eine zentrale Sitzstrebe mittig an das Sitzrohr,
die sich kurz vor der Bereifung in die zwei eigentlichen Sitzstreben
"aufgabelt". Zwar optisch reizvoll, macht diese Variante statisch
wenig Sinn, weswegen ich sie noch nicht ausgeführt habe.
Eine Abwandlung dazu habe ich aber bereits realisiert: einen "double-mono-stay"-
Hinterbau. Die Sitzstreben sind mehrteilig und verlaufen vom
Strebensteg zur Sitzrohrmuffe parallel. Der Strebensteg ist analog
zum Gabelkopf als Doppelplatte ausgeführt, verbindet die vier
Strebenteile und nimmt gleichzeitig Gewindehülsen für die
Gepäckträger und Schutzblechmontage auf.
 
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